Einfach ein gutes Klima

Wer richtig lüftet und heizt, kann die Luftqualität in seinen vier Wänden verbessern. Einfache Mittel reichen bereits aus, um eine Optimierung der Luftqualität zu bewerkstelligen. Der Einsatz von Instrumenten ist gering. Es sind lediglich die Fenster, die Heizung oder auch Lüftungsanlagen, die in weiterer Folge für eine "automatische Regelung" des Wohnklimas sorgen. Doch die richtige Belüftung und Entlüftung ist vielen Menschen noch fremd, weil sie nicht darüber in Kenntnis sind, mit welchen Mitteln gelüftet bzw. wie lange gelüftet werden soll. Wer richtig lüftet, wird eine hohe Qualität an Raumluft erzielen, sodass ein gesundes Wohnklima entsteht und Schimmel gar nicht erst auftreten kann. Der Erhalt der Bausubstanz (keine Feuchteschäden) und das Einsparen von Heizkosten sind weitere Aspekte, die zu den Vorteilen gezählt werden können. Wer richtig lüftet, kann seine Energiekosten - Jahr für Jahr - um bis zu 40 Prozent senken. Weniger Lärm durch geschlossene Fenster, keine Gefährdung der Gesundheit, ein gesundes Klima und weniger Kosten? Klingt utopisch? Ist es aber nicht.

Mittels Wohnungslüftung zum besseren Klima

Die "Pettenkofer-Grenze" beschreibt die Lufterneuerung durch eine gezielte Lüftung, wobei die Grenze - bei einem Haushalt mit vier Personen - bei zwei Stunden (Wohnung mit 75 Quadratmetern) liegt; bei einem Einfamilienhaus liegt die Grenze bei drei Stunden. Für den Wärmebedarf genügen - für beide Typen - 250 bis 500 Liter Heizöl. Doch wie kann man eine sehr hohe Luftqualität erreichen, um am Ende den Erhalt der Bausubstanz und die Gesundheit zu gewährleisten? Es gibt technische Hilfsmittel, die für eine gute Qualität der Wohnraumluft sorgen und zudem einfach in der Bedienung sind. Wer sich mit dem Funktionsprinzip der Hilfsmittel vertraut macht, kann am Ende auch für sich selbst entscheiden, welche Instrumente dem eigentlichen Zweck dienen. Frische Luft ist heutzutage auch möglich, wenn nicht ständig die Fenster geöffnet sind; wer ständig frische Luft möchte, eine automatische Geruchsbeseitigung und die Bausubstanz unterstützen will, sollte auf eine Wohnraumlüftung setzen.

Die Verbesserung des Wohnklimas

Lüftungsanlagen sorgen für eine Wärmerückgewinnung, wobei die Rückgewinnung mittels Lüftungswärmetauscher oder durch eine nachgeschaltete Wärmepumpe erzielt wird. Jener Vorgang sorgt für eine automatische Reduktion der Energiekosten. Um auf Lüftungssysteme oder einzelne Lüftungsgeräte zugreifen zu können, müssen verschiedene Aspekte im Vorfeld berücksichtigt werden. Dazu gehören einerseits die Bauformen, andererseits auch die Einsatzmöglichkeiten, wobei auch die Typen der Produkte und die dezentralen sowie zentralen Zu- und auch Abluftanlagen von wesentlicher Bedeutung sind. Die kontrollierte Lüftung ist ein tatsächlicher Prozess, der den Bewohnern dabei hilft, ständig frische Luft in den eigenen vier Wänden zu haben.

Der Lüftungsbau - im Vorfeld mit der Thematik befassen!

Wer sich mit der Thematik bereits auseinandergesetzt hat, wird wissen, dass es einer guten Planung und auch Projektierung bedarf, um eine mechanische Lüftung einzubauen bzw. in Betrieb zu nehmen. Der Lüftungsbau muss im Vorfeld gut durchdacht werden, sodass es am Ende zu keinen Problemen kommt, die durchaus verhindert hätten werden können. Der Vorteil ist, dass heutzutage schon derart dicht gebaut wird, dass Heizenergie gespart werden kann; der Nachteil ist jedoch eine schlechte Raumluftqualität. In weiterer Folge steigt natürlich die Gefahr von Schimmel. Dass die manuelle Be- und auch Entlüftung das Prinzip verfolgt, die Fenster aufzureißen, ist bekannt. Das wird vor allem im Winter ungemütlich. Das Problem: Der Vorgang reicht am Ende auch nicht aus, um tatsächlich eine hohe Qualität an Luft zu erzielen. Beim Lüftungsvorgang entweicht zudem noch die wertvolle Wärme, sodass abermals wieder Energieaufwand notwendig ist, um den Raum aufzuwärmen. Wer sich diesen Prozess ersparen möchte und dennoch eine gute Luft in seinen eigenen vier Wänden haben will, sollte auf eine kontrollierte Wohnungslüftung setzen.

Auch als Klimaanlage zu verwenden - es ist kein zusätzliches Klimagerät notwendig, um ein kühles Zuhause zu haben

Eine Wohnraumlüftung ist wirtschaftlich und auch energiesparend; bis zu 90 Prozent der Abluftwärme kann - im Rahmen der Wärmerückgewinnung - zurückgewonnen werden, sodass es zu sinkenden Heizkosten kommt. Da es zu weniger Schadstoffen, Blütenpollen oder Staub kommt, da die Luft gefiltert wird, steigt automatisch die Wohnqualität. Man erspart sich das ständig Öffnen der Fenster, sodass man weniger Lärm von der Straße ertragen muss, braucht - aufgrund des kontrollierten Luftaustauschs - keine Angst vor Feuchteschäden oder Schimmelpilz-Befall haben und hat am Ende den Vorteil, eine automatische Geruchsbeseitigung zu genießen. Die kontrollierte Wohnraumlüftung dient im Sommer zudem als Klimaanlage, da durch den Erdwärmetauscher die abgegebene Luft gekühlt werden kann. Man braucht also kein teures Klimagerät kaufen, sondern kann auf die Wohnungslüftung setzen, um es in den eigenen vier Wänden kühl zu haben. Das sorgt in weiterer Folge auch für eine Verbesserung des Klimas; die Kühlung garantiert auch angenehme Tage, wenn es draußen brütend heiß ist. Die Tage, an denen man sich nach einer Kühlung sehnte, weil man es in den eigenen vier Wänden nicht mehr ausgehalten hat, gehören der Vergangenheit an.